Gamer sind sozial und gebildet

Gamer sind sozial und gebildet

In fast jedem Gespräch bezüglich Gaming und Esports werden veraltete Stereotypen als Erstes in die Argumentation gebracht. Diese Studie belegt einige diser Vorurteile.

In Gesprächen über das Thema Gaming und Esports erfahre ich immer wieder das selbe Muster. Zuerst führt die Diskussion auf die „Dicken, sozial isolierten Kinder welche noch bei Ihren Eltern leben“ bevor dann auf das „Killerspiel und Gewalt“ Argument umgeschwenkt wird.

Argumente das diese Stereotypen so nicht mehr stimmen habe ich kürzlich im Rahmen von Recherchen in einer Studie von Twitch mit dem Titel „The new Face of Gamers“ bestätigt erhalten.

Dieses Dokument von Twitch basiert auf einer Studie von LifeCourse mit dem selben Titel. Als Gamer werden Personen angesehen, welche innerhalb der letzten 2 Monate einmal ein Game auf irgend einem Device gespielt haben. Die Studie wurde Online auf der Webseite von LifeCourse durch 1227 Personen getätigt.

Folgende Erkenntnisse konnten daraus abgeleitet werden und kann ich je länger je mehr selber nur bestätigen:

Gamer haben mehr Sozialleben wie non-Gamer

Non-Gamer sitzen gemäss Studien viel öfters vor dem Fernseher und konsumieren so isoliert Content. Im Gegensatz dazu spielen Gamer heute meistens Spiele Online mit Freunden zusammen (PC  & Konsolen Spiele) oder bei Freunden zuhause (Konsolen Spiele). So beantworten die Gamer die Frage „Meine Freunde sind das wichtigste in meinem Leben“ zu 57% mit Ja im Gegensatz zu den non-Gamern welcher dies mit 35% Ja beantworten.

Gamer sind näher bei den Familien

Gamer beantworten in der Studie die Frage bezüglich gutem Verhältnis zu den Eltern mit 79% während bei den non-gamern das positive Verhältnis mit den Eltern nur von 63% bejaht wird. Gamer bestätigen auch Eher das es für Sie wichtig ist Zeit mit der Familie und den Eltern zu verbringen.

Gamer sind gebildeter

Gamer haben eher eine höhere Ausbildung wie non-Gamer, was auch von den Eltern der Gamer gesagt werden kann.

Gamer sind optimistischer

Gamer haben mehr vertrauen in die eigenen Fähigkeiten bezüglich Zukunft wie die non-Gamer. Rund 60% sagen von sich das Sie natürliche Leader sind, im Gegensatz zu 35% bei den non-Gamern und sehen sich auch als bedeutend kreativer an wie Ihr Umfeld.

Gamer sind eher arbeitstätig und arbeiten in einem Umfeld das Ihnen zusagt

Von den Befragten waren rund 42% arbeitstätig, im Gegensatz zu 39% bei den Non-Gamern und 45% fühlen sich in Ihrem Job wohl.

Spieler legen mehr wert auf soziale, ethische und und ökologische Verantwortung bei Unternehmen

76% der Gamer ist es wichtig einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft zu haben. Bei den Non-Gamer sind dies nur 55% bei welchen dieses Thema Priorität hat.

DadQrusu
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